„Bildung für nachhaltige Entwicklung ist eine ganzheitliche und transformative Bildung, die die Lerninhalte und -ergebnisse, Pädagogik und die Lernumgebung berücksichtigt. Ihr Ziel/Zweck ist eine Transformation der Gesellschaft.“ (UNESCO, Roadmap, S. 12.)

Die Initiative Schule im Aufbruch – Change Agent im Weltaktionsprogramm „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ der UNESCO

Die Initiative Schule im Aufbruch folgt der Vision, dass alle Kinder ihr Potenzial in Schule entfalten und entlang der vier Säulen der UNESCO lernen können:
Lernen, Wissen zu erwerben; lernen, zusammen zu leben; lernen zu handeln; lernen zu sein. Die Initiative Schule im Aufbruch unterstützt Menschen dabei, ihre Schule zu einem Lernort der Potenzialentfaltung zu transformieren.

Die Initiative beteiligt sich als wirksamer Change Agent am Weltaktionsprogramm der UNESCO für „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, orientiert an der Zielsetzung 1: Neuorientierung von Bildung und Lernen. Die Initiative setzt aktiv Maßnahmen im Handlungsfeld 2: Ganzheitliche Transformation von Lern- und Lehrumgebungen sowie im Handlungsfeld 3: Kompetenzentwicklung bei Lehrenden und Multiplikatoren um. Die Initiative verfolgt bei der Gestaltung von Veränderungsprozessen in Schulen den „whole institutional approach“, um eine glaubhafte und nachhaltige Schultransformation zu ermöglichen.

Eine ausführliche Darstellung des Zusammenhangs zwischen einer Lernkultur der Potentialentfaltung und Bildung für nachhaltige Entwicklung finden Sie in „Schulen im Aufbruch – Eine Anstiftung“, S. 50 -56, von Margret Rasfeld und Stephan Breidenbach, erschienen im Kösel Verlag.

Maßnahmen

Die Initiative inspiriert, vernetzt, befähigt und unterstützt Schulpraktiker zum Handeln für eine wirksame Schultransformation und macht mutige Transformationsschritte für alle sichtbar.

Aktuelles: Konferenz „Global Goals Curriculum 2016“ in Berlin

Dokumentation der Konferenz „Global Goals Curriculum 2016“

Das Global Goals Curriculum ist das Programm für eine neue Lern- und Arbeitskultur in Schule, Zivilgesellschaft und Wirtschaft, erarbeitet in einem „Multi-Stakeholder-Verfahren“, das direkt in die Zivilgesellschaft und Öffentlichkeit wirkt. Für eine nachhaltige Welt. Für alle Menschen. In allen Ländern. Wir stellen die Fragen: Welches Curriculum benötigen wir, um Zukunftsgestalter auszubilden und die Agenda 2030 im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung umzusetzen? Was ist der Sinn von Schule im 21. Jahrhundert?

Das Programm Global Goals Curriculum wird in Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnern wie z.B. dem Sustainable Development Solutions Network Germany, der Professional School of Education der Humboldt Universität Berlin, dem Haus der Zukunft gGmbH, sowie dem Education Innovation Lab. Ein zentrales Handlungsfeld des Programms Global Goals Curriculum ist die enge Kooperation und der aktive Erfahrungsaustausch zum Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung mit nationalen und internationalen Schulnetzwerken. Dazu gehören neben den nationalen und internationalen Netzwerkschulen der Initiative Schule im Aufbruch, die Ashoka Changemaker Schulen, die Club of Rome sowie die Kulturagenten Schulen.

Die aktive Partizipation der Kinder und Jugendlichen wird durch die enge Zusammenarbeit mit der Evangelischen Schule Berlin Zentrum, den Netzwerkschulen sowie dem Bildungswerk für Schülervertretung und Schülerbeteiligung e.V. sichergestellt.

Die inter- und intradisziplinäre Entwicklungszusammenarbeit ist Kern des Programms und wurde im Mai dieses Jahres mit Vertretern von Bildungs- und Forschungsinstitutionen, Schulbehörden und Stiftungen, Umweltverbänden, Zivilgesellschaft und Wirtschaft auf der Global Goals Konferenz offiziell gestartet.

  • Unterstützung von Transformation von Schulstruktur in der Schulgemeinschaft durch Know-How und Vernetzung (Beispiele folgend)

 

Lernen Wissen zu erwerben

Freiarbeitszeiten jeden Morgen zwischen 8:00 – 9:30 in der Evangelische Grundschule Radebeul (Sachsen)

Lernbüros in der Heinz-Brandt-Schule (Berlin)

Lernbüros in der 4. Gesamtschule Aachen (NRW)

Lernen zusammen zu leben

Projekt Verantwortung an der Anne-Frank Realschule (Bayern)

Lesepaten in der Astrid-Lindgren Schule Schwedt (Brandenburg)

Gelebte Schulgemeinschaft in Wochenandachten an der Evangelischen Schule Cottbus (Brandenburg)

Lernen zu handeln

Kooperation SV Bildungswerk à Klimabotschafter

Klimaschutzprojekt im Bildungshaus Riesenklein (Sachsen-Anhalt):

Projektbasiertes Lernen am Christlichen Gymnasium Riesa (Sachsen)

Projekt Herausforderung an der Evangelischen Schule Berlin Zentrum (Berlin)

 

 

Lernen zu sein

Förderung von Daseinskompetenz durch Lernen durch Lehren/Methodentrainings an der Franziskus-Schule Erkelenz & Houverath (NRW)

Logbucharbeit, individuelles Feedback, Bilanzgespräche, Lernentwicklungsberichte an der IGS Celle (Niedersachsen)

Förderung von Zukunftskompetenzen an der Primusschule Schalksmühle (NRW)