„Die Schule sollte es sich immer zum Ziele setzen, den jungen Menschen als harmonische Persönlichkeit und nicht als Spezialisten zu entlassen.“ Albert Einstein
Die Einzigartigkeit des Kindes, die Freude am Lernen, Motivation und positive Feedbackkultur, selbstständiger Wissenszugang, emotionale und soziale Kompetenzen, Lebensbezug und Zukunftsperspektiven: darauf basieren Schulkonzept und Schulalltag dieser Schule im Aufbruch.
Der Schultag ist in drei Blöcke à 90 Minuten unterteilt und wird im Rahmen der Ganztagsschule um AGs ergänzt.
Auch hier wird im Lernbüro gearbeitet, teilweise jahrgangsübergreifend, teilweise klassenintern. Die Schüler*innen arbeiten hier anhand von Lernwegeplänen und begleitet durch Tutor*innen selbstorganisiert und reflektieren ihren Einsatz und ihren Erkenntnisgewinn in ihren Logbüchern.
Besonders an der Schule ist zudem, dass Projektarbeit auch bilingual (Deutsch und Englisch) stattfinden kann.
Im Fach Verantwortung erlernen die Schüler*innen der Klasse 6 Lernmethoden, um Verantwortung für das eigene Lernen übernehmen zu können. In Klassen 7 und 8 engagieren sie sich dann im Gemeinwesen und übernehmen Verantwortung für andere. In Klasse 9 geht es dann um berufliche Verantwortung (Praktikumsvorbereitung) und die Verantwortung für eine gemeinsame Herausforderung, die dann in Klasse 10 stattfindet.
Zentral im Schulkonzept ist ebenfalls der wöchentliche, 90 minütige Klassenrat, der sowohl direkt dem Schulklima als indirekt der Demokratieerziehung dient. Diese Stunden werden von den Schüler*innen selbst geleitet.
Die berufliche Orientierung beginnt bereits in Klasse 8 mit ersten Beratungsgesprächen. In den Folgejahren kommen noch Einschätzungstests, Praktika, regelmäßige Berufsnachmittage an der Schule (Eltern und Unternehmen stellen ihre Berufe vor), Besuche von Informationszentren u.ä hinzu.
Gesundheit/Suchtprävention und Zivilcourage/Gemeinsinn sind weitere Kernelemente des Schulprogramms, die bereits in Klasse 6 beginnen und oftmals mit externen Partnern durchgeführt werden.
Das Fundament der Schule ist jedoch die Beziehungskultur. Für sie kann Potenzialentfaltung nur in einer harmonischen Beziehungsentwicklung mit der Gemeinschaft stattfinden – wobei hier auch die Eltern einbezogen werden. Auch dass christliche Fundament der Schule basiert auf Potenzialentfaltung und Wertschätzung:
„Jesus hat durch sein Auftreten (…) vorgemacht, dass die Würde eines Menschen, der Grund dafür, dass er Anerkennung, Wertschätzung und Liebe verdient, nicht in dem besteht, was er hat und was er kann und wie er aussieht, sondern darin, dass er als Geschöpf Gottes und sein Ebenbild da ist. Du darfst sein, der du bist.“ Wilhelm Gräb