Verantwortung

Fest verankert im wöchentlichen Stundenplan widmen sich Schüler*innen einer zivilgesellschaftlichen Aufgabe. Sie helfen mit in einer Kita, in Seniorenzentren, bei ökologischen Projekten und vielen anderen.

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Verantwortung und zivilgesellschaftliches Engagement zu übernehmen, gehört zu den zentralen Elementen der Lernkultur an Schulen im Aufbruch. Im Projekt Verantwortung, das als zweistündiges Schulfach im Curriculum verankert ist, übernehmen Schülerinnen eine Aufgabe im Gemeinwesen, die sie sich selbst aussuchen. Anregungen erhalten Schülerinnen zum Beispiel bei Mitschülerinnen, die schon ein Jahr Verantwortung hinter sich haben oder über außerschulische Kooperationspartnerinnen wie Senioreneinrichtungen, Naturschutzverbände, die Johanniter-Jugend, Kirchengemeinden, Bibliotheken oder Vereine, die ihre Arbeit und Engagementmöglichkeiten präsentieren. Beim Lernen durch Engagement setzten die Schüler*innen sich damit auseinander, was Verantwortung ist, übernehmen Verantwortung und merken: ich kann etwas bewirken!

Quelle: Kompass, Schule im Aufbruch & Margret Rasfeld, EduAction

Herausforderung

Schüler*innen stellen sich in kleinen Gruppen 2-3 Wochen lang einer persönlichen Herausforderung. Raus aus der Komfortzone, und ausgestattet mit nur 150 € begeben sie sich auf die Reise zur eigenen Persönlichkeit.

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Ob Alpenüberquerung, im Kloster leben oder ein Buch schreiben. Schüler*innen stellen sich einer selbstgewählten Herausforderung und machen so eine intensive Erfahrung. In ca. 3-6 Monaten intensiver Vorbereitung setzen sie sich mit ihren Stärken, Träumen und Ängsten auseinander. Während der Umsetzung der Herausforderungen (2-3 Wochen) verschieben sie ihre Grenzen, entwickeln Teamkompetenz, Empathie und zukunftsrelevante Soft-Skills.

Unser Netzwerk „Herausforderung einfach machen“ entlastet und begleitet Schulen, wirksame Herausforderungskonzepte nachhaltig im Schulprogramm zu verankern – angefangen von der didaktischen Konzeption und einem Sicherheitskonzept über die Finanzierung bis hin zur Akquise und Ausbildung von Begleiter*innen.

FREI DAY

Der FREI DAY ist ein vierstündiger Freiraum, in dem Schüler*innen intressensgeleitet, ohne Zeiteinschränkung und ohne Noten-Bewertung Projekte zu Zukunftsthemen durchführen.

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Der FREI DAY ist der Tag für Zukunftsfragen. Jede Woche setzen sich Schüler*innen an einem Tag in vier Schulstunden mit ihren eigenen Fragestellungen auseinander. Das Besondere: Kinder und Jugendliche erfahren Wirksamkeit, indem sie globale Themen wie zum Beispiel Klimawandel, Armut und Nachhaltigkeit auf ihren lokalen Kontext anwenden und Projekte initiieren, die vor Ort eine Veränderung bewirken.

Dabei lernen sie nicht nur wichtige Fähigkeiten, festigen vorhandenes Wissen und eignen sich Neues an. Sie arbeiten auch jahrgangsübergreifend und vernetzen sich mit Expert*innen und Organisationen vor Ort. Der FREI DAY ist angelehnt an die Forderungen des Nationalen Aktionsplan BNE und ESD for 2030.

Lernbüro

Kinder sind verschieden. Eine Schule, welche die Potentialentfaltung aller Kinder zum Ziel hat, berücksichtigt diese Unterschiede. Im Lernbüro bearbeiten Kinder Themen im eigenen Rhythmus, auf eigenem Niveau und selbstorganisiert. Dies fördert Motivation und Eigenverantwortung.

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Kinder lernen auf unterschiedliche Weise, in unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Rhythmen. Sie haben unterschiedliche Zugänge zu Lernstoffen und unterschiedliche Stärken. Eine Schule, welche die Potentialentfaltung aller Kinder zum Ziel hat, berücksichtigt diese Unterschiede. Sie ermöglicht und fördert individuelle Lernwege. Die Hirnforschung bestätigt, dass Begeisterung eine Grundvoraussetzung für erfolgreiches Lernen ist. Wir wissen, dass Kinder von sich aus motiviert sind zu lernen, wenn sie die Möglichkeit haben, ihre Interessen zu verfolgen, eigenständig zu arbeiten und Entscheidungen treffen zu können.

Im Lernbüro werden unterschiedliche Arbeitsmaterialien bereitgestellt, mit denen Schülerinnen unterschiedlichen Alters und mit verschiedenen Leistungsvoraussetzungen fachbezogenes Wissen selbst organisiert erarbeiten können. Die Lernstoffe werden durch Lernbausteine vorstrukturiert, so dass die Schülerinnen selbstständig durch die Lernstoffe navigieren können. Jeder Schülerin entscheidet selbst, woran er*sie wann arbeitet. Die Arbeit kann alleine oder in Gruppen stattfinden.

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Lerncoaching

Lerncoaching versteht sich als ganzheitlicher, systemischer und lösungsorientierter Ansatz der Beratungsarbeit. Lerncoaching fokussiert sich konsequent auf die Ressourcen und die Lösungspotentiale der einzelnen Schüler*innen, um die Optimierung von Lernprozessen voranzubringen.

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Lernen und Lernerfolg hängen wesentlich von nachhaltig verlässlichen Beziehungsstrukturen ab. Lernformen, die auf die Selbstorganisation und Eigenverantwortung der Schülerinnen setzen, bedürfen einer systemisch verankerten, individuellen und ganzheitlichen Beratung durch den/die Klassenlehrerin bzw. den/die Tutor*in.

Systemische Verankerung bedeutet dabei, dass diese Beratung allen Schülerinnen in allen Klassen zukommt und dass ausreichend Zeit für Beratung in der Arbeitszeit der Lehrerinnen bzw. im Stundenplan zur Verfügung steht.

Lerncoaching versteht sich als ganzheitlicher, systemischer und lösungsorientierter Ansatz der Beratungsarbeit. Lerncoaching fokussiert sich konsequent auf die Ressourcen und die Lösungspotentiale des einzelnen Schülers, um die Optimierung von Lernprozessen voranzubringen. Dadurch werden Lernstrategien entwickelt, Lernblockaden gelöst und die Motivation gestärkt.

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Klassenrat

Der Klassenrat ist Diskussionsforum sowie Planungs- und Handlungszentrum, das die Klasse als Verantwortungsgemeinschaft stärkt. Die übergeordnete Fragestellung dabei ist: Wie können wir gut gemeinsam leben?

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Ansprechpartnerin

Der Klassenrat bietet Raum und Zeit, um zu diskutieren und eigene Strukturen für ein Miteinander zu entwickeln. Die übergeordnete Fragestellung dabei ist: Wie können wir gut gemeinsam leben? Themen wie Freundschaft, Mobbing, Außenseiterinnen oder Zivilcourage werden von den Schülerinnen offen und in einer wertschätzenden, ermutigenden Atmosphäre angesprochen. Für bestehende Konflikte werden Lösungen gesucht.

Der Klassenrat ist Diskussionsforum sowie Planungs- und Handlungszentrum, das die Klasse als Verantwortungsgemeinschaft stärkt. Im Klassenrat werden Lösungen für Probleme gesucht und Ideen geboren. Der Klassenrat fördert soziale und moralische Lernprozesse, insbesondere den Perspektivenwechsel und stellt damit auch eine wirksame Prävention gegen das Abgleiten in rechtsextreme und rassistische Vorurteile im Jugendalter dar.

Quelle: Schule im Aufbruch, Kompass & Margret Rasfeld. EduAction

Schulversammlung

Die Schulversammlung ist der öffentliche Raum der Schule, in dem sich alle Beteiligten als Gemeinschaft erleben können. Es ist der Ort, an dem eine Anerkennungs- und Ermutigungskultur gelebt wird.

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Ansprechpartnerin

In der Schulversammlung treffen sich alle Menschen, die an der Schule wirken: Schülerinnen, Hausmeisterinnen, Pädagoginnen, Schulleitung, Sekretärinnen und manchmal auch Partner*innen der Schule oder Gäste. Die Schulversammlung ist der öffentliche Raum der Schule, in dem sich alle Beteiligten als Gemeinschaft erleben können. In der Schulversammlung werden gemeinsame Rituale gelebt, wie gemeinsames Singen. Es ist der Ort, an dem eine Anerkennungs- und Ermutigungskultur gelebt wird. Es bietet den Raum für Darbietungen, Diskussionen und es können Projekte-Ergebnisse vorgestellt werden. Manchmal sind Gäste da, die etwas vorstellen. Die Schulversammlung wird von den Kindern vorbereitet und gestaltet. An vielen Schulen findet sie wöchentlich an einem festen Tag statt.

Quelle: Schule im Aufbruch, Kompass

Bildungsbande

Kinder lernen mit Kindern ist Kern des Konzepts. Dabei unterstützen ältere Schüler*innen jüngere Schüler*innen und lernen so, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

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Ansprechpartner

Unter dem Motto ZUKUNFT STIFTEN – AUFBRUCH IM KIEZ hat die Evangelische Schule Berlin-Zentrum das Projekt Sprachbotschafter initiiert. Hierbei handelt es sich um ein Peer- Education-Projekt. Im Rahmen des Projektes „Verantwortung“ gehen Schüler regelmäßig 1-2-mal wöchentlich an Berliner Grundschulen, an denen 80 -95% der Kinder einen Migrationshintergrund haben. Dort gestalten sie Unterrichtsstunden und/ oder unterstützen die Kinder beim Lernen, fördern sie in ihrer sprachlichen Kompetenz, helfen bei der Hausaufgabenbetreuung oder führen kreative Projekte durch. Die Jugendlichen werden für ihre Arbeit an den Schulen zu Peer-Coaches ausgebildet.

Quelle: Schule im Aufbruch, Kompass

Lernen im Projekt

In kleinen Teams forschen Schüler*innen über mehrere Wochen eigenständig zu einem fächerverbindenden, lebensweltorientierten und selbstgewählten Thema.

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Projekte ermöglichen authentische Begegnungen mit der realen Welt. Sie bringen Schülerinnen in Kontakt mit Expertinnen und öffnen die Schule nach außen. Lehrerinnen können über die Fachgrenzen hinweg Themen behandeln und interdisziplinäre Lernarrangements entwickeln. In vielfältigen Gelegenheitsräumen können Schülerinnen ihre persönlichen Interessen und Leidenschaften verfolgen, eigene Fragestellungen entwickeln, Forschungswege entwerfen und zusammenarbeiten. Im Projekt können sie ihre Lernprozesse selbst steuern und mit ihren Fragen experimentieren. Die Ergebnisse sind offen und entstehen im Prozess. Lehrerinnen fungieren als Lernbegleiterin und Coach. Das Lernen in Projekten ermöglicht den Perspektivwechsel vom Ich- Wettbewerb zum Wir. Die Schülerinnen machen die Erfahrung, gemeinsam verschiedene Aspekte eines Themas erarbeiten zu können und erleben die Wirksamkeit ihrer Arbeit. Dies stärkt ihr Vertrauen in ihre persönlichen Fähigkeiten und in die Zusammenarbeit mit ihren Mitschülerinnen. Projektarbeit ermöglicht ihnen die Erfahrung, gemeinsam über sich hinauszuwachsen.

Quelle: Kompass, Schule im Aufbruch & Margret Rasfeld, EduAction

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